Sehentdecker-Konzept zur neuen Sehbude®

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Wir haben ein neues Sehfamilien-Projekt:

Mit einem Freund zusammen haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie man Kindern aber auch Erwachsenen mit Beeinträchtigungen des Sehens und der Wahrnehmung helfen kann. Dabei ist unsere Sehbude® (zum Patent angemeldet/patent pending) entstanden.

Zu unserer Sehbude gibt es nun auch ein Sehentdecker-Konzept. Dort steht zum Beispiel, was die Sehbude ist und wozu sie genutzt werden kann. Hierzu folgendes in Kürze:

Als Raumkonstruktion ist die Sehbude ein einzigartiger Lern-, Spiel- und Bewegungsraum, der sehbeeinträchtigten Kindern (aber auch Erwachsenen) die Chance bietet, die Sensibilität für das Sehen so intensiv und lange wie möglich nutzbar zu machen. Für uns war es wichtig , dass das Kind die dadurch gemachten Erfahrungen und auch gewonnenen Interessen mit jemandem, insbesondere den Eltern, teilen kann. Für Eltern ist es meist schwierig etwas Sinnvolles zu finden, das auf der einen Seite ihr Kind im Alltag fördert und auf der anderen Seite auch noch allen Spaß macht. Mit der Sehbude wird ihnen dazu das nötige Rüstzeug bzw. Spielzeug gegeben.

Die Sehbude besteht aus einer Grundfläche mit LED-Beleuchtung. An ihren Kanten sind Befestigungen für bis zu drei Seitenflächen verdeckt angebracht. So können Seitenflächen in die Seitenkanten der Grundfläche eingesetzt und verschraubt werden. Wenn man zum Beispiel alle drei Seitenflächen verwendet, kann die Lichtfläche gedämmt und weiß verwendet werden. Über bis zu drei Spiegelwänden findet eine Reflektion statt. Sie verstärkt die Anregung zum Sehen, wenn etwa auf die Lichtfläche noch Alltagsgegenstände bis hin zu Tellern, Besteck und Trinkbechern gelegt werden. Das Kind kann sich bei seinen Aktivitäten beobachten, erfahren und erforschen und hat genügend Zeit zum Experimentieren und wiederholen der Abläufe, damit sie gespeichert werden können. Dadurch kann das Sehen so stabilisiert werden, dass das Kind in die Lage versetzt wird, sich selbst neue Räume in der Familie, in der Wohnung, in der Gruppe und für die Entwicklung zu schaffen.

An den Seitenwänden der Sehbude können weitere Angebote wie zum Beispiel Klappern und Glocken befestigt oder für großflächige Bilder von guten Gestalten genutzt werden. Von oben kann ferner ein Mobile oder ähnliches in den Raum ragen. Durch das „Zusammen-Spielen“ des Kindes und der Eltern, der Kommunikation zwischen ihnen und das Suchen, Erkunden und Erfahren zeigt sich, dass oftmals Neues und Kreatives für die Kinder entsteht, welches sich in der Einzelsituation weniger entwickeln kann.

Zu unserem „Sehentdecker-Konzept zur neuen Sehbude“ gibt es hier eine Leseprobe. Bei Interesse an unserem Konzept kann sich per Email mit uns in Verbindung gesetzt werden.

Viel Spaß beim Lesen. Über Rückmeldungen würden wir uns freuen.

Eure Sehfamilie

 

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