Bär Willi

Die Sehfamilie hat „Zuwachs“ bekommen – Bär Willi. Und mit ihm einige weitere Figuren, die in seiner Geschichte mitspielen. Schon lange wollten wir einfache Figuren und klaren Formen designen, damit kleine Babys aber auch besonders Kinder mit einer Sehbeeinträchtigung einen Anreiz zum Sehen haben. Herausgekommen sind nun Bär Willi, einige Mitstreiter und sogar eine Geschichte dazu. Die Geschichte kann hier gelesen werden. Auf die Bilder kann jeweils geklickt werden und sie sind dann bildschirmfüllend. Wer Interesse an der Bilder-Serie hat, kann sich gerne melden.

Gut eignen sich die Bilder auch als Sehlernkarte und zur Erstellung eines Leporellos oder Sehlernbuchs.

Leporello, die A4-Version

Lange geplant und nun endlich verwirklicht: das „große“ Leporello mit den PDFs unserer Sehlernkarten. Am Anfang war die Idee ein Leporello für größere Kinder zur Sehförderung zu erstellen. Aber natürlich kann auch Babys das Leporello schon mit hingestellt werden, z.B: auf den Wickeltisch. Auch die Leporello-Seiten können verändert werden. Zum Beispiel wie hier mit der Hologrammpappe. Die Motive für die Seiten können ganz individuell gewählt werden. So kann jedes Kind ein Unikat bekommen.

Die Umsetzung hat dann (leider) doch etwas gedauert. Aber zunächst musste das geeingete Bastelmaterial gefunden werden. Das A4-Leporello ist doch schon recht groß und sollte ordentlich stehen, also mussten die Seiten sehr stabil sein und zum Kleben brauchte es auch das entsprechende schwarze und dicke Masking-Tape. Wenn dann die Lieferung recht lange dauert und der Drucker nicht so mit macht, wie man will, verschiebt man das Projekt immer wieder;-)

Jetzt war die Muse wieder da. Das Zusammenbasteln hat gar nicht so lange gedauert und ist recht hübsch geworden. Das Leporello kann nun gleich „eingesetzt“ werden.

Eine Anleitung zum Nachbasteln ist hier zu finden. Viel Spaß!

Die Entwicklung des Sehens

Wie entwickelt sich das Sehen? Eigentlich ist das ja nichts besonderes und geht ja quasi ganz von selbst – denkt man. Erst wenn man Babys beobachtet, stellt man fest, dass das Sehen etwas ganz besonderes ist und nicht „von heute auf morgen“ passiert. Erst nach und nach erwacht diese Fähigkeit. Auch die Zusammenhänge zwischen dem Sehen und den anderen Fähig-/Fertigkeiten, die Babys in den ersten Monaten entwickeln, versteht man erst, wenn man sich mit der Sehentwicklung näher beschäftigt. Dazu laden wir ein: Die Entwicklung des Sehens ist ein kleiner Exkurs in die Materie. Wenn man versteht, wie die Sehentwicklung funktioniert, kann man (s)einem Baby auch entsprechende Angebote machen – ohne es zu überfordern. Gerne hier noch der Link zu unseren Sehlernkarten, aus denen sich auch ein schönes Leporello basteln lässt.

Ganz aktuell: Kostenübernahme bei Brillen

In vielen Medien war es zu lesen bzw. zu hören: seit Anfang des Monats sollen nun auch wieder die Brillen für Erwachsene bezahlt werden. WOW! Als Brillenträger war ich quasi „von den Socken“, denn lange genug war dies nicht der Fall. So eine Brille ist ja auch nicht gerade billig. Also wollte ich es ganz genau wissen und als Sehfamilie haben  wir recherchiert und nun das Neueste dazu in unserem Artikel Kostenübernahme bei Brillen und Kontaktlinsen – Neuerungen 2017 zusammengetragen.

Um es vorwegzunehmen: man muss als Erwachsener schon sehr viele Dioptrien auf der „Habenseite“ haben, damit die Krankenkasse einen Zuschuss spendiert. Dieser Zuschuss (Festbetrag) ist dann auch recht gering. Wenn ich überlege, was bei mir eine Brille kostet! Bei den Gläsern bin ich – je nach Optiker – mit mehreren hundert Euro dabei (die Mitropa-Gläser, die der Festbetrag abdeckt, ist momentan out) und dann noch das Gestell (was die Kasse überhaupt nicht bezuschusst). Also keine Nulltarif-Brille wie es sie vor langer, langer Zeit mal gab.

Fazit: schön, dass es einen Zuschuss von der Krankenkasse gibt; eine wirkliche (Kosten-)Erleichterung für Brillenträger ist es allerdings nicht.

Krabbel-/Spieledecke – selbstgemacht

Auch wenn es inzwischen wärmer wird  – oder vielleicht auch gerade deshalb  – gibt es heute eine Anleitung für eine selbstgemachte Spieledecke. Das Wetter war inzwischen schon so warm, dass man herrlich draußen sein konnte (außer heute, da hat es viiiiiel gregnet ;-)). Auch die Kinder und Babys genießen das. Da passt diese Spieledecke z.B. genau mit auf die Picknickdecke. Sie enstand aus gestrickten Quadraten. Die Farben sind sehr grell und kontrastreicht, so wie es für die Entwicklung des Sehens bei Babys günstig ist. Wer Wollreste übrig hat und jemandem ein schönes und praktisches Baby-Willkommens-Geschenk machen möchte, der liegt hier richtig. Damit Spielzeug befestigt werden kann, wurden hier Karabinerhaken angebracht und dann die verschiedenen Sachen festgemacht. Das hat den Vorteil, dass man das Spielzeug vor dem Waschen abmachen kann und es auch austauschen kann. Der Fanatsie und den Materialien sind natürlich keine Grenzen gesetzt – wer z.B. gerne näht, der kann hier seine Stoffreste mit einsetzen. Schaut ein einfach mal auf die Anleitung und lasst euch inspirieren.

Mini-Leporello

Verbesserung des Mini-Leporellos

Nun hatte ich ja das Mini-Leporello gebastelt, war aber mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden. Das schwarze Masking Tape (eine Art Klebeband aus Papier, welches sich auch gut wieder ablösen lässt und so Fehler beim Kleben verzeiht) war recht schnell bestellt, die Lieferung dauerte ein bisschen und heute zum SONNtag habe ich die Mittagszeit genutzt (ja, trotz Sonne, mir kribbelte es einfach in den Fingern), um das Leporello noch ein bisschen aufzuhübschen. Ich nenne es die „Luxus-Variante“, denn das Bekleben der Kanten dauerte dann doch ein bisschen. Aber mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden – das Leporello gefällt mir jetzt sehr gut! Im Beitrag einfach nach unten scrollen, dort sind auch die Bilder der Verschönerungsaktion. Das Endergebnis ist ja schon im Beitragsbild zu sehen. Jetzt ist das große Leporello dran. Die Materialien sind alle da – ich brauch nur noch Zeit und Muse. Durch die Vorarbeit mit der Mini-Version weiß ich ja schon, wo ich besonders aufpassen muss. Bis dahin…

Mini-Leporello

So, nun ist es endlich geschafft – die Bastelanleitung der Mini-Version ist da. das war alles gar nicht sooo einfach. Problem Nummer 1: Die Lieferung der Materialien für die A4-Version dauerte ewig. Also dachte ich, gut, nicht so schlimm, ich hab doch da mal ein kleines Leporello gebastelt, irgendwo müsste noch so ein Blanko-Leporello von damals sein – schließlich gab’s die nur im Zehnerpack. Gefunden und dann Problem Nummer 2: die Drucker wollten nicht so wie ich. Egal welchen  Drucker ich nahm, der Ausdruck gelang nicht. Entweder hörte er mitten auf der Seite auf zu drucken oder mischte ganz komische Farben an: aus gelb wurde grün-gelb und aus rot ein grau-rot. Nicht schön. Es dauerte viele Versuche, viel Tinte und (gute) Blätter bis mir dann endlich die Idee mit der Druckkopfreinigung kam – da hatte ich vorher sogar schon eine neue schwarze Patrone eingelegt, obwohl hörbar noch Tinte in der anderen war… yada,yada, yada

Lange Rede 😉 Letztendlich ging es dann doch recht schnell und nun habe ich die Anleitung für das Mini-Leporello heute gleich noch online gestellt. Ich hoffe, es findet Nachbastler. Viel Spaß und ab und zu mal schauen, ob vielleicht die Druckköpfe gereinigt werden sollten;-)

Die Idee dahinter

Sehen ist wichtig. Was aber passiert, wenn durch irgendeinen Umstand das Sehen sich nicht richtig entwickelt? Welche Möglichkeiten hat man, dem Sehen „auf die Sprünge“ zu helfen? Welche Rolle spielt dabei das Alter der Person, die nicht/nicht richtig sehen kann? Welche Hilfen gibt es für Menschen mit einer Sehbehinderung? Alles spannende Fragen, wenn man sich mit dem Thema Sehen beschäftigt. Diese Seite soll Anregungen für alle Menschen – egal, ob mit Sehbeeinträchtigung oder ohne – geben. Die Idee unsere gesammelten Informationen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen, ist schon länger in unseren Köpfen. Nun endlich wollen wir loslegen. Wir freuen uns über jeden, der hier nachliest und die Information verwenden kann.