Sommerzeit = Erntezeit = Kuchenzeit

Und wieder ein Kuchen: diesmal Sauerkirschkuchen vom Blech. Superlecker! Dieses Jahr wird durch die schönen „alten“, selbstgestalteten und – gefüllten Backbücher geblättert und mal wieder das eine oder andere Rezept ausprobiert bzw. umgewandelt. Hier ist ein Öl-Quark-Teig die Grundlage (umgewandelt in einen Butter-Quark-Teig; ich finde das schmeckt besser) und auch die Streusel sind ein weitergereichtes Rezept – nur der Zucker ist etwas reduziert. Da hat sich der Vormittag mit Kirschen ernten und Kuchenbacken wirklich gelohnt. Das Kaffeetrinken war ein Traum. Noch etwas Schlagsahne oder Vanilleeis dazu – yummy. Und das beste an einem Blechkuchen: man kann von den Resten noch etwas einfrieren und hat so im Herbst oder Winter wieder ein leckeres Kaffeetrinken und erinnert sich ein bisschen an die schöne Sommerzeit, die da war und wiederkommt.

 

Leporello, die A4-Version

Lange geplant und nun endlich verwirklicht: das „große“ Leporello mit den PDFs unserer Sehlernkarten. Am Anfang war die Idee ein Leporello für größere Kinder zur Sehförderung zu erstellen. Aber natürlich kann auch Babys das Leporello schon mit hingestellt werden, z.B: auf den Wickeltisch. Auch die Leporello-Seiten können verändert werden. Zum Beispiel wie hier mit der Hologrammpappe. Die Motive für die Seiten können ganz individuell gewählt werden. So kann jedes Kind ein Unikat bekommen.

Die Umsetzung hat dann (leider) doch etwas gedauert. Aber zunächst musste das geeingete Bastelmaterial gefunden werden. Das A4-Leporello ist doch schon recht groß und sollte ordentlich stehen, also mussten die Seiten sehr stabil sein und zum Kleben brauchte es auch das entsprechende schwarze und dicke Masking-Tape. Wenn dann die Lieferung recht lange dauert und der Drucker nicht so mit macht, wie man will, verschiebt man das Projekt immer wieder;-)

Jetzt war die Muse wieder da. Das Zusammenbasteln hat gar nicht so lange gedauert und ist recht hübsch geworden. Das Leporello kann nun gleich „eingesetzt“ werden.

Eine Anleitung zum Nachbasteln ist hier zu finden. Viel Spaß!

Kunterbuntes Mobile

Mein Sohn brachte aus der Schule ein sehr hübsches, farbenfrohes Mobile mit. Wir fanden die Idee toll und wollen sie hier gleich weitergeben. Es werden Polysterol-Kugel (hier 5 Stück) benötigt. Diese werden mit unterschiedlichen (kräftigen) Farben bemalt und dann noch mit Glitter versehen. An den Kugeln werden jeweils (Woll-)Fäden in unterschiedlichen Längen mit einem Tupps Leim befestigt. Der „Körper“ des Mobile besteht aus einer Papprolle die mit Regenbogenpapier beklebt wurde. Daran werden dann auch die Kugel (wieder mit Leim) festgeklebt. Dieses Mobile hat auch noch einen Kopf bekommen – einfach aus hautfarbenem Papier ein Oval ausschneiden, mit Augen, Nase, Mund verschönern und dann noch aus den (Woll-)Fäden eine Haarfrisur zaubern. Ankleben, oben zum Aufhängen auch noch einmal einen (Woll-) Faden ankleben und  – FERTIG. Sieht doch wirklich toll aus! Für Babys ist das sicherlich nichts aber dafür für etwas ältere Kinder.

Marshmallows – selbstgemacht

Als sich der Frühling noch von seiner Hersbstseite zeigte, hatte ich ein bisschen Zeit ein Rezept, was schon lange in der Rezepte-Box lag und von mir immer wieder als interessant – aber grad nicht ausprobierbar eingestuft wurde, auszuprobieren. Ehrlich gesagt, konnte ich mir nie vorstellen, wie aus einer Flüssigkeit ein fester Marshmallow entstehen kann – aber und da denk ich jetzt mal an die Physik: Stoffe können ihren Aggregatzustand ändern (so war das doch, oder;-))

Aus nur vier Zutaten entstanden Marshmallows! Ich war beeindruckt. Es war viel einfacher als gedacht und ging auch recht schnell. Tatsächliche wurde aus einer sehr flüssigen Masse in kurzer Zeit eine feste Masse, die an Eischnee erinnert. Die fertigen Marshmallows waren sehr lecker und weniger süß als die gekaufte Variante. Da wir Schokolade gerne mögen, die Marshmallows sich allerdings in heißer Schokoladenglasur wieder auflösen, entstand dann eine Abwandlung der S’mores: Marshmallow-Schoki-Brötchen – yummy! Wer auch Lust auf selbstgemachte Marshmallows hat, hier das Rezept.

Ach und wen es interessiert: ‚marshmallow‘ ist die englische Bezeichnung für eine Sumpf-Pflanze. Deren Wurzel-Saft ist sehr klebrig und wurde früher zur Herstellung von Marshmallows benutzt.

So, nun heißt es: Sonne genießen und vielleicht abends ein kleines Feuer machen und Marshmallows rösten;-)

Rhabarberzeit

Der Frühling ist da – zumindest, wenn man den Pflanzen im Garten glaubt. Das Wetter verspricht ja momentan eher Herbst;-)

Der Rhabarber jedenfalls ist gut gewachsen und da kam mir die Idee für einen schnellen Blechkuchen. Tags zuvor waren wir auf einer Geburtstagsfeier und dort gab es einen Tassenkuchen. Allerdings keinen „neumodischen“ Tassenkuchen, wo der Teig in Tassen gefüllt und dann gebacken wird. Nein, ein Tassenkuchen, wo die Tasse, die „Gewichtseinheit“ ist. Ich hatte allerdings nur mit einem halben Ohr zugehört, was die Zutaten betrifft und so habe ich dann am nächten Tag mein eigenes Rezept kreiert und losgebacken. Das Ergebnis war sehr lecker, was auch der „Kaffee-und-Kuchen-Besuch“ bestätigte. Wer Lust hat, das Rezept auszuprobieren, hier sind Rezept und Bilder zu finden. Guten Appetit.

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Schnelle Osterbastelei

IMG_3924Es ist wieder die Zeit der kleinen und großen Geschenke. Ich bin ein großer Fan von Selbstgebasteltem mit Mehrwert und gebe dies auch gerne an meine Kinder weiter. Just 4 Wochen vor Ostern „stolperte“ ich über Ostereierkerzen und kaufte diese,  wusste aber noch nicht so genau, was daraus entstehen soll. Das Problem ist ja immer, wenn man dann weiß, was man basteln möchte, gibt es die „Zutaten“ dann nicht mehr zu kaufen. Da wir zum Verfeinern von unserer Tomatensoße ab und zu mal aus Möhren aus dem (Baby-)Gläschen zurückgreifen, kam mir dann irgendwann die Idee, daraus einen Osterkerzenständer zu basteln. Hat den Vorteil: sehr preiswert und wir hatten alles parat – sogar das Ostergras noch vom letzten Jahr (im Keller gelagert – mein Lieblingsplatz für alles zum Aufheben ;-)). So nun musste ich nur noch meine Kinder davon überzeugen, dass das doch die perfekten Mitgebsel für Schule und Kindergarten sind. Da es aber sehr leichte und kurzweilige Bastelarbeiten sind, war das kein Problem. Innerhalb von sehr kurzer Zeit entsteht ein sehr hübsches Geschenk. Wer Lust hat auch noch schnell für Ostern zu basteln, hier ist die komplette bebilderte Anleitung.

Krabbel-/Spieledecke – selbstgemacht

Auch wenn es inzwischen wärmer wird  – oder vielleicht auch gerade deshalb  – gibt es heute eine Anleitung für eine selbstgemachte Spieledecke. Das Wetter war inzwischen schon so warm, dass man herrlich draußen sein konnte (außer heute, da hat es viiiiiel gregnet ;-)). Auch die Kinder und Babys genießen das. Da passt diese Spieledecke z.B. genau mit auf die Picknickdecke. Sie enstand aus gestrickten Quadraten. Die Farben sind sehr grell und kontrastreicht, so wie es für die Entwicklung des Sehens bei Babys günstig ist. Wer Wollreste übrig hat und jemandem ein schönes und praktisches Baby-Willkommens-Geschenk machen möchte, der liegt hier richtig. Damit Spielzeug befestigt werden kann, wurden hier Karabinerhaken angebracht und dann die verschiedenen Sachen festgemacht. Das hat den Vorteil, dass man das Spielzeug vor dem Waschen abmachen kann und es auch austauschen kann. Der Fanatsie und den Materialien sind natürlich keine Grenzen gesetzt – wer z.B. gerne näht, der kann hier seine Stoffreste mit einsetzen. Schaut ein einfach mal auf die Anleitung und lasst euch inspirieren.

Mini-Leporello

Verbesserung des Mini-Leporellos

Nun hatte ich ja das Mini-Leporello gebastelt, war aber mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden. Das schwarze Masking Tape (eine Art Klebeband aus Papier, welches sich auch gut wieder ablösen lässt und so Fehler beim Kleben verzeiht) war recht schnell bestellt, die Lieferung dauerte ein bisschen und heute zum SONNtag habe ich die Mittagszeit genutzt (ja, trotz Sonne, mir kribbelte es einfach in den Fingern), um das Leporello noch ein bisschen aufzuhübschen. Ich nenne es die „Luxus-Variante“, denn das Bekleben der Kanten dauerte dann doch ein bisschen. Aber mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden – das Leporello gefällt mir jetzt sehr gut! Im Beitrag einfach nach unten scrollen, dort sind auch die Bilder der Verschönerungsaktion. Das Endergebnis ist ja schon im Beitragsbild zu sehen. Jetzt ist das große Leporello dran. Die Materialien sind alle da – ich brauch nur noch Zeit und Muse. Durch die Vorarbeit mit der Mini-Version weiß ich ja schon, wo ich besonders aufpassen muss. Bis dahin…

Mini-Leporello

So, nun ist es endlich geschafft – die Bastelanleitung der Mini-Version ist da. das war alles gar nicht sooo einfach. Problem Nummer 1: Die Lieferung der Materialien für die A4-Version dauerte ewig. Also dachte ich, gut, nicht so schlimm, ich hab doch da mal ein kleines Leporello gebastelt, irgendwo müsste noch so ein Blanko-Leporello von damals sein – schließlich gab’s die nur im Zehnerpack. Gefunden und dann Problem Nummer 2: die Drucker wollten nicht so wie ich. Egal welchen  Drucker ich nahm, der Ausdruck gelang nicht. Entweder hörte er mitten auf der Seite auf zu drucken oder mischte ganz komische Farben an: aus gelb wurde grün-gelb und aus rot ein grau-rot. Nicht schön. Es dauerte viele Versuche, viel Tinte und (gute) Blätter bis mir dann endlich die Idee mit der Druckkopfreinigung kam – da hatte ich vorher sogar schon eine neue schwarze Patrone eingelegt, obwohl hörbar noch Tinte in der anderen war… yada,yada, yada

Lange Rede 😉 Letztendlich ging es dann doch recht schnell und nun habe ich die Anleitung für das Mini-Leporello heute gleich noch online gestellt. Ich hoffe, es findet Nachbastler. Viel Spaß und ab und zu mal schauen, ob vielleicht die Druckköpfe gereinigt werden sollten;-)