Aprikosen

Aprikosen: Klappe, die Zweite

Es scheint, als nehmen die Aprikosen kein Ende. Nun haben wir alle Aprikosen vom Baum abgenommen (zu schade wäre es, sie runterfallen zu lassen) und in Kisten vorsichtig einsortiert. Leider lassen sie sich nur sehr kurz lagern. Was also mit diesen leckeren Früchten machen? Jeden Tag Kuchen backen ist keine Lösung. Die Verwertung der (auch bzw. besonders von angeschlagenen) Früchte(n) sollte „nebenbei“ passieren. DIe Lösung: Aprikosensoße und daraus dann Eis machen – einmal in der Eiswürfel- und einmal in der Stieleis-Variante. Alles sehr lecker!! Die Eiswürfel kann man dann z.B. auch in ein Sektglas geben und dann mit Sekt auffüllen.

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Sommerzeit = Erntezeit = Kuchenzeit

Und wieder ein Kuchen: diesmal Sauerkirschkuchen vom Blech. Superlecker! Dieses Jahr wird durch die schönen „alten“, selbstgestalteten und – gefüllten Backbücher geblättert und mal wieder das eine oder andere Rezept ausprobiert bzw. umgewandelt. Hier ist ein Öl-Quark-Teig die Grundlage (umgewandelt in einen Butter-Quark-Teig; ich finde das schmeckt besser) und auch die Streusel sind ein weitergereichtes Rezept – nur der Zucker ist etwas reduziert. Da hat sich der Vormittag mit Kirschen ernten und Kuchenbacken wirklich gelohnt. Das Kaffeetrinken war ein Traum. Noch etwas Schlagsahne oder Vanilleeis dazu – yummy. Und das beste an einem Blechkuchen: man kann von den Resten noch etwas einfrieren und hat so im Herbst oder Winter wieder ein leckeres Kaffeetrinken und erinnert sich ein bisschen an die schöne Sommerzeit, die da war und wiederkommt.

 

Bär Willi

Die Sehfamilie hat „Zuwachs“ bekommen – Bär Willi. Und mit ihm einige weitere Figuren, die in seiner Geschichte mitspielen. Schon lange wollten wir einfache Figuren und klaren Formen designen, damit kleine Babys aber auch besonders Kinder mit einer Sehbeeinträchtigung einen Anreiz zum Sehen haben. Herausgekommen sind nun Bär Willi, einige Mitstreiter und sogar eine Geschichte dazu. Die Geschichte kann hier gelesen werden. Auf die Bilder kann jeweils geklickt werden und sie sind dann bildschirmfüllend. Wer Interesse an der Bilder-Serie hat, kann sich gerne melden.

Gut eignen sich die Bilder auch als Sehlernkarte und zur Erstellung eines Leporellos oder Sehlernbuchs.

Kunterbuntes Mobile

Mein Sohn brachte aus der Schule ein sehr hübsches, farbenfrohes Mobile mit. Wir fanden die Idee toll und wollen sie hier gleich weitergeben. Es werden Polysterol-Kugel (hier 5 Stück) benötigt. Diese werden mit unterschiedlichen (kräftigen) Farben bemalt und dann noch mit Glitter versehen. An den Kugeln werden jeweils (Woll-)Fäden in unterschiedlichen Längen mit einem Tupps Leim befestigt. Der „Körper“ des Mobile besteht aus einer Papprolle die mit Regenbogenpapier beklebt wurde. Daran werden dann auch die Kugel (wieder mit Leim) festgeklebt. Dieses Mobile hat auch noch einen Kopf bekommen – einfach aus hautfarbenem Papier ein Oval ausschneiden, mit Augen, Nase, Mund verschönern und dann noch aus den (Woll-)Fäden eine Haarfrisur zaubern. Ankleben, oben zum Aufhängen auch noch einmal einen (Woll-) Faden ankleben und  – FERTIG. Sieht doch wirklich toll aus! Für Babys ist das sicherlich nichts aber dafür für etwas ältere Kinder.

Ganz aktuell: Kostenübernahme bei Brillen

In vielen Medien war es zu lesen bzw. zu hören: seit Anfang des Monats sollen nun auch wieder die Brillen für Erwachsene bezahlt werden. WOW! Als Brillenträger war ich quasi „von den Socken“, denn lange genug war dies nicht der Fall. So eine Brille ist ja auch nicht gerade billig. Also wollte ich es ganz genau wissen und als Sehfamilie haben  wir recherchiert und nun das Neueste dazu in unserem Artikel Kostenübernahme bei Brillen und Kontaktlinsen – Neuerungen 2017 zusammengetragen.

Um es vorwegzunehmen: man muss als Erwachsener schon sehr viele Dioptrien auf der „Habenseite“ haben, damit die Krankenkasse einen Zuschuss spendiert. Dieser Zuschuss (Festbetrag) ist dann auch recht gering. Wenn ich überlege, was bei mir eine Brille kostet! Bei den Gläsern bin ich – je nach Optiker – mit mehreren hundert Euro dabei (die Mitropa-Gläser, die der Festbetrag abdeckt, ist momentan out) und dann noch das Gestell (was die Kasse überhaupt nicht bezuschusst). Also keine Nulltarif-Brille wie es sie vor langer, langer Zeit mal gab.

Fazit: schön, dass es einen Zuschuss von der Krankenkasse gibt; eine wirkliche (Kosten-)Erleichterung für Brillenträger ist es allerdings nicht.

Krabbel-/Spieledecke – selbstgemacht

Auch wenn es inzwischen wärmer wird  – oder vielleicht auch gerade deshalb  – gibt es heute eine Anleitung für eine selbstgemachte Spieledecke. Das Wetter war inzwischen schon so warm, dass man herrlich draußen sein konnte (außer heute, da hat es viiiiiel gregnet ;-)). Auch die Kinder und Babys genießen das. Da passt diese Spieledecke z.B. genau mit auf die Picknickdecke. Sie enstand aus gestrickten Quadraten. Die Farben sind sehr grell und kontrastreicht, so wie es für die Entwicklung des Sehens bei Babys günstig ist. Wer Wollreste übrig hat und jemandem ein schönes und praktisches Baby-Willkommens-Geschenk machen möchte, der liegt hier richtig. Damit Spielzeug befestigt werden kann, wurden hier Karabinerhaken angebracht und dann die verschiedenen Sachen festgemacht. Das hat den Vorteil, dass man das Spielzeug vor dem Waschen abmachen kann und es auch austauschen kann. Der Fanatsie und den Materialien sind natürlich keine Grenzen gesetzt – wer z.B. gerne näht, der kann hier seine Stoffreste mit einsetzen. Schaut ein einfach mal auf die Anleitung und lasst euch inspirieren.

DIY: Extrabreiter Spielebogen

Was macht man, wenn ein Spielebogen kaputt gegangen ist? Entweder wegschmeißen oder „verwahren“ – man könnte ihn (oder die anderen Dinge, die etwas lediert sind) ja vielleicht nochmal gebrauchen. Mein Lieblingsort dafür: unser Ersatzteillager (auch Keller genannt) – ist groß genug und die Sache ist erstmal aus den Augen und daher auch „aufgeräumt“.

Der Spielebogen musste ersetzt werden und da das erste Modell ganz nett war (Preis, Leistung) kauften wir dann das Modell noch einmal. Aufgebaut, Kind Nr. 1 fand es gut, einziges Manko: Kind Nr. 2 wollte auch gerne mit drunter (Spielzeugneid;-)). Dieser Zustand hielt eine Weile an bis wir die Idee hatten, den Spielebogen zu verbreitern; wir hatten ja im Keller noch Ersatzteile lagern;-). Mit ein bisschen Bastelgeschick und einer passenden Schraube aus dem Baumarkt war in null komma nix aus dem einfachen Spielebogen ein doppelter geworden und beide Kinder glücklich. Wer selbigen nachbasteln möchte, findet hier die Anleitung mit vielen Bildern. Übrigens wurde unser „Doppelspielbogen“ schon von Zwillingseltern getestet und  für gut befunden.

Mini-Leporello

Verbesserung des Mini-Leporellos

Nun hatte ich ja das Mini-Leporello gebastelt, war aber mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden. Das schwarze Masking Tape (eine Art Klebeband aus Papier, welches sich auch gut wieder ablösen lässt und so Fehler beim Kleben verzeiht) war recht schnell bestellt, die Lieferung dauerte ein bisschen und heute zum SONNtag habe ich die Mittagszeit genutzt (ja, trotz Sonne, mir kribbelte es einfach in den Fingern), um das Leporello noch ein bisschen aufzuhübschen. Ich nenne es die „Luxus-Variante“, denn das Bekleben der Kanten dauerte dann doch ein bisschen. Aber mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden – das Leporello gefällt mir jetzt sehr gut! Im Beitrag einfach nach unten scrollen, dort sind auch die Bilder der Verschönerungsaktion. Das Endergebnis ist ja schon im Beitragsbild zu sehen. Jetzt ist das große Leporello dran. Die Materialien sind alle da – ich brauch nur noch Zeit und Muse. Durch die Vorarbeit mit der Mini-Version weiß ich ja schon, wo ich besonders aufpassen muss. Bis dahin…

Mini-Leporello

So, nun ist es endlich geschafft – die Bastelanleitung der Mini-Version ist da. das war alles gar nicht sooo einfach. Problem Nummer 1: Die Lieferung der Materialien für die A4-Version dauerte ewig. Also dachte ich, gut, nicht so schlimm, ich hab doch da mal ein kleines Leporello gebastelt, irgendwo müsste noch so ein Blanko-Leporello von damals sein – schließlich gab’s die nur im Zehnerpack. Gefunden und dann Problem Nummer 2: die Drucker wollten nicht so wie ich. Egal welchen  Drucker ich nahm, der Ausdruck gelang nicht. Entweder hörte er mitten auf der Seite auf zu drucken oder mischte ganz komische Farben an: aus gelb wurde grün-gelb und aus rot ein grau-rot. Nicht schön. Es dauerte viele Versuche, viel Tinte und (gute) Blätter bis mir dann endlich die Idee mit der Druckkopfreinigung kam – da hatte ich vorher sogar schon eine neue schwarze Patrone eingelegt, obwohl hörbar noch Tinte in der anderen war… yada,yada, yada

Lange Rede 😉 Letztendlich ging es dann doch recht schnell und nun habe ich die Anleitung für das Mini-Leporello heute gleich noch online gestellt. Ich hoffe, es findet Nachbastler. Viel Spaß und ab und zu mal schauen, ob vielleicht die Druckköpfe gereinigt werden sollten;-)

Neuerungen – Klappe, die ZWEITE

Einige Zeit ist ins Land gegangen und auf der Webseite hat sich wieder einiges verändert: u.a. sind neue Sehlernkarten und sogar ein Sehlern-Buch zum Ausdrucken (jeweils kostenfrei) und zwei Anleitungen für Bastler bzw. HandarbeiterInnen hinzugekommen.

Momentan sind wir dabei ein (großes) Leporello zu basteln. Die Sehlernkarten dazu sind schon ausgedruckt. Jetzt fehlt noch das Material, um daraus auch ein Leporello in A4-Größe entstehen zu lassen. Es ist gar nicht so einfach, denn z.B. braucht man breites Klebeband, welches möglichst matt, gut handhabbar, auch noch bezahlbar ist und nicht riecht (d.h. Baumarkt Panzertape fällt weg). Auch der Untergrund für die ausgedruckten Sehlernkarten darf nicht zu dünn sein, denn sonst würde das Leporello ständig umkippen (und evtl. auf das Baby/Kind fallen), was ein unschöner Nebeneffekt wäre. Wir basteln also und probieren herum, was die günstigsten Möglichkeiten sind und demnächst folgt dann die Anleitung hier auf unserer Seite. Bis dahin bitte Augenpflege betreiben: das erste Grün zeigt sich in der Natur und lädt zum Entspannen der Augen ein.